MEIN Wald und anderer Wald | #revierverhalten

Bei uns gibt es so viel Wald, und das Schönste daran ist, dass das meiste davon MEIN Wald ist. Es versteht sich von selbst, dass dort niemand Fremdes etwas zu suchen hat! Aber das muss ich immer wieder laut erklären…

Im Grunde ist es ganz einfach: da, wo Opa und ich jeden Tag spazieren gehen, treffe ich meine Freunde: Annelie, Erhard, Miloh, Ingrid, Heike & Luna und Xeni. Wir haben unsere festen Routen und Plätze, und dort kenne ich jede Ecke und jeden Baum. Das ist unser Revier, unser kleines Paradies.

Jedem anderen, den ich dort erwische, muss ich unmissverständlich klar machen, dass er oder sie sich widerrechtlich in MEINEM Wald aufhält. Es geht hier schließlich um mein Zuhause, meine Freunde und meine Sicherheit. Ein lautes Bellen oder ein ernstes Knurren zeigt ihnen, dass sie hier nicht willkommen sind.

Wenn wir ein bisschen weiter weg von zuhause spazieren, wo ich mich nicht so gut auskenne, da sehe ich die anderen gar nicht. Sie sind gar nicht da. Es ist, als ob wir eine andere Welt betreten, in der ich nicht die gleichen Rechte und Pflichten habe wie in MEINEM Wald. Aber auch dort passe ich auf Opa auf und sorge dafür, dass wir sicher und unbeschadet zurückkehren.

Es ist meine Aufgabe, mein Revier zu schützen und meine Freunde und Familie zu beschützen. Und ich mache das mit all meiner Kraft und Hingabe, denn dieser Wald ist mein Zuhause, mein Königreich, und ich bin der treue Wächter, der darüber wacht.

Revierverhalten von Hunden und der liebevolle Umgang damit

Hunde sind von Natur aus territoriale Tiere. Ihr Revierverhalten stammt von ihren Vorfahren, den Wölfen, die ebenfalls klar definierte Territorien haben. Dieses Verhalten hilft Hunden, ihre Umgebung zu sichern und sich und ihre Familie zu schützen.

1. Markierung: Hunde markieren ihr Revier durch das Hinterlassen von Duftmarken. Dies geschieht hauptsächlich durch Urinieren oder das Absetzen von Kot an bestimmten Stellen. Diese Markierungen signalisieren anderen Hunden: „Das ist mein Gebiet.“

2. Wachsamkeit: Hunde sind sehr aufmerksam und überwachen ihr Revier ständig. Sie reagieren auf fremde Geräusche oder Bewegungen und zeigen oft durch Bellen oder Knurren, dass sie wachsam sind.

3. Schutzinstinkt: Der Schutz des eigenen Territoriums ist ein natürlicher Instinkt. Hunde wollen sicherstellen, dass ihre Liebsten und ihr Zuhause sicher sind.

Umgang mit Revierverhalten
  • Respekt und Verständnis: Es ist wichtig, das Revierverhalten deines Hundes zu respektieren und zu verstehen. Es ist ein natürlicher Teil seines Wesens und zeigt seinen Wunsch, dich und dein Zuhause zu beschützen.
  • Training und Sozialisierung: Durch gezieltes Training und Sozialisierung kannst du deinem Hund helfen, besser mit fremden Personen und Hunden umzugehen. Positive Verstärkung und Belohnungen sind hierbei sehr hilfreich.
  • Rituale und Routinen: Klare Routinen und Rituale geben deinem Hund Sicherheit. Regelmäßige Spaziergänge in seinem bekannten Revier stärken sein Vertrauen und seine Zufriedenheit.
  • Liebe und Geborgenheit: Zeige deinem Hund immer wieder, dass er geliebt und sicher ist. Eine liebevolle Umgebung hilft ihm, sich sicher und geborgen zu fühlen, was sein Revierverhalten positiv beeinflussen kann.

Indem wir das Revierverhalten unserer Hunde verstehen und liebevoll damit umgehen, schaffen wir eine harmonische und sichere Umgebung für unsere treuen Begleiter. Sie danken es uns mit ihrer unerschütterlichen Loyalität und Liebe.

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